Wir weisen dringend darauf hin, dass ganzjährig Baumäste, Hecken und Sträucher, welche in öffentliche Fahrbahnen und Gehwege ragen, zurückgeschnitten werden müssen. Das „Lichtraumprofil“ beträgt an Gehwegen 2,50 m, gemessen 0,50 m hinter der Bordsteinkante, an Straßen sind dies 4,50 m, gemessen 0,75 m hinter der Bordsteinkante.

An Straßeneinmündungen, vor allem ohne Gehweg, sind sichtbehindernde Grünanlagen auf eine Höhe von 0,80 m ab Fahrbahnoberkante zurückzuschneiden. An Gehwegen sind dornige und behindernde Hecken und Sträucher unbedingt aus dem öffentlichen Bereich bis zur Grundstücksgrenze zu entfernen. Außerdem müssen Straßenleuchten, Verkehrszeichen und Straßennamensschilder ganzjährig von Grünbewuchs freigehalten werden. Dort, wo diese Forderung nicht eingehalten wird, müssen entsprechende Auflagen erteilt werden. Daher ergeht an alle jene Grundstücksbesitzer oder Mieter, welche die Auslichtung noch nicht durchgeführt haben, die Bitte, dies baldmöglichst nachzuholen. Bei Schadensfällen infolge Behinderungen durch Grünanlagen können Schadenersatzforderungen auftreten.